Menü

Austausch von Wirtschaft und Wissenschaft

Weiterbildung und Netzwerken beim INDUSTRIEcamp an der Hochschule Aalen

18.09.2018 · Franziska Köppe | madiko

Am 8. Mai 2018 ist es soweit – das INDUSTRIEcamp geht in eine neue Runde. Dabei dreht sich alles um die Verknüpfung der Fachleute aus Industrie und Wissenschaften, sowohl untereinander als auch interdisziplinär. Im Mittelpunkt stehen der unkomplizierte Austausch und das gemeinsame Weiterentwickeln von Ideen. Interessierte aus Unternehmen und Forschungszentren sind eingeladen, das Themen-BarCamp aktiv zu gestalten und so ihre individuelle Forschung und die Betriebe voranzubringen.

// Presse-Information

Foto: Teilnehmer des INDUSTRIEcamp 2017.
Peter Kruppa

Das INDUSTRIEcamp fördert den interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie die Arbeit an gemeinsamen Themen in kleinen Gruppen. Es dient als Pitch-Bühne für Industriekooperationen, Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Teilnehmer. Dabei ist es kein Fachkongress im herkömmlichen Sinne mit vorab festgelegten Referenten und einem zum Zuhören verdammten Auditorium. Das Branchentreffen lehnt sich vielmehr an das Konzept eines BarCamps an, einer sich weitgehend selbst organisierenden „Mitmach-Konferenz“. So wird das, was in konventionellen Konferenzen nur am Rande möglich ist, beim INDUSTRIEcamp zum Programm: Produkt- und Geschäftsideen für die Industrie zu konkretisieren und sich im Gespräch persönlich und den eigenen Industrie-/Forschungsbetrieb weiterzuentwickeln.

INDUSTRIEcamp 2017. Session. . Bild: cc Peter Kruppa

INDUSTRIEcamp 2017. Session.
[ 2017-06 Peter Kruppa ]

Die Unkonferenz richtet sich an alle Interessierten aus Industrie und Hochschule, insbesondere an Unternehmer, Intrapreneure und Führungskräfte, Forscher und Entwickler, Wissenschaftler und Studierende. Themenschwerpunkte des diesjährigen INDUSTRIEcamps sind Innovationen in der Elektroindustrie, Leichtbau und intelligente Produktionstechnologien, die digitale Transformation sowie Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft. Im Kontext von “Heute und Zukunft der Industrie” sind alle Teilnehmer eingeladen, die Themen aufzuwerfen, die sie für wichtig erachten und vervollkommnen wollen.

INDUSTRIEcamp 2017. Session mit Prototyp-Präsentation und Diskussion.. Bild: cc Peter Kruppa

INDUSTRIEcamp 2017. Session mit Prototyp-Präsentation und Diskussion.
[ 2017-06 Peter Kruppa ]

Die ersten Teilnehmer meldeten sich bereits an. Sie gehören u. a. zum Kooperationsnetzwerk „SmartPro“ aus Ostwürttemberg. Das Forschungsvorhaben startete 2017 und wird mit ca. 5 Mio. Euro vom BMBF gefördert. In Kooperation der Hochschule Aalen mit der regionalen Wirtschaft werden vier zukunftsträchtige Industrie-Felder anwendungsnah erforscht: Energiewandler und Energiespeicher für E-Mobilität, hybrider Leichtbau und Additive Fertigung für Industrie 4.0. Fragestellungen und erste Forschungsergebnisse lassen interessante Einblicke und Diskussionen erwarten zu smarten Magnet- und Batteriematerialien, Magnetantrieben und Batterietechnologien, Multimaterialsystemen und Materialanalyse mittels Machine Learning sowie zu 3D-Druck mit Funktionsintegration. Darüber hinaus kündigten sich Chefs aus mittelständischen Unternehmen an, die digitale, disruptive Geschäftsmodelle oder auch Führungs- und Personalthemen in die Diskussion einbringen wollen.

INDUSTRIEcamp 2017. Session. . Bild: cc Peter Kruppa

INDUSTRIEcamp 2017. Session.
[ 2017-06 Peter Kruppa ]

„Das Besondere am INDUSTRIEcamp ist das innovative Veranstaltungsformat. Es passt gut zu den Unternehmen in Ostwürttemberg und deren Zukunftsfähigkeit.“, sagt Michaela Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg, und fügt hinzu: „Wir haben viele kluge Köpfe in der Region. Die Veranstaltung ermöglicht ihnen einmal mehr die unkomplizierte Form der Vernetzung“.

Die großen Herausforderungen der digitalen Transformation können nur gemeinsam bewältigt werden. Auch Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, ist vom Format des INDUSTRIEcamps überzeugt: „Die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen, die die Lebensqualität von Menschen verbessern und den Ressourceneinsatz schonen, erfordert verschiedene Blickwinkel. Dafür brauchen wir auch einen intensiven Austausch und die Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft.“ Das INDUSTRIEcamp bietet dafür allen Teilnehmern diese Möglichkeit zum gemeinsam Gestalten.

INDUSTRIEcamp 2017. Session-Planung. . Bild: cc Peter Kruppa

INDUSTRIEcamp 2017. Session-Planung.
[ 2017-06 Peter Kruppa ]

Das nunmehr 2. INDUSTRIEcamp findet statt am 8. Mai 2018, ab 13 Uhr an der Hochschule Aalen. Um einen konstruktiven, intensiven Austausch in kleinen Gruppen gewährleisten zu können, ist die Zahl der Teilnehmer auf 100 begrenzt. Weitere Informationen, die Dokumentation vom letzten Jahr und (kostenfrei bis zum 30.04.2018) anmelden: www.INDUSTRIE.camp

Die Veranstalter freuen sich zudem über einen regen Austausch auch via Social Media unter dem Hashtag #IC18AA. Alle Beiträge der Community werden gebündelt auf der Social Wall via http://social.INDUSTRIE.camp.

Hintergrund-Information

Das INDUSTRIEcamp ist eine Initiative in Kooperation von Südwestmetall Ostwürttemberg, der IHK Ostwürttemberg, dem Unternehmen madiko, der DHBW Heidenheim sowie der Hochschule Aalen mit dem BMBF-geförderten Projekt SmartPro und dem Förderverein der Hochschule Aalen. Es fand 2017 erstmals im Rahmen der Industriewoche Baden-Württemberg statt und brachte zirka 50 Teilnehmer zu technischen wie betriebswirtschaftlichen Themen rund um die Industrie zusammen.