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Design-Thinking für die Industrie

Session-Dokumentation INDUSTRIEcamp 2018

08.06.2018 · Franziska Köppe | madiko

Session-Geber / moderiert von: Prof. René Niethammer und Christian Kling
Wann und wo: 08.05.2018, 15 Uhr, Raum “Karl Drais”
Dokumentiert von: Christian Kling, Prof. René Niethammer, Markus Kilian, Jochen Lanksweirt, Franziska Köppe

Die Herausforderung

Christian

Guten Tag René. Ich grüße Dich!
 

René

Hallo Christian, wie geht’s Dir?
 

Christian

Hm, nicht so gut. Gestern war ich wieder auf so einem nervigen Workshop. Stundenlang haben wir die Wände vollgepostet, aber irgendwie kam nicht so wirklich was Gescheits dabei raus. Ich weiß auch nicht.

René

Lass uns nachher kurz 30 min. zusammensetzen und 5 Ideen erarbeiten; 5 Ideen, wo Du weißt, was der Nutzer davon denkt. Ich lade Dich dazu ein — und ans Publikum gewandt natürlich jeden von Euch auch.

Christian

Super! Vielen Dank.
 

Mit diesem Session-Pitch luden Christian und René von der Hochschule Aalen / Innoz / stAArt-up! zur Design Thinking-Session für die Industrie ein.

Das Ziel: Nutzerorientierte Lösungen entwickeln

  • Problemraum erarbeiten (über Empathie mit dem Nutzer Problemstellung eruieren)
  • schnell einen Prototyp entwickeln
  • Prototyp testen und interaktiv verbessern durch Rückmeldung von Nutzern (Usern)

Die Session diente …

  • dazu, Grundlagen des “Design Thinking”-Prozesses kennenzulernen und mitzuerleben.
  • dazu, in kurzer Zeit den Teilnehmern die Methodik zu vermitteln, losgelöst von Spezial-Themen, fokussiert auf das Tool.
  • der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Zentrale Fragen & Arbeitsthesen

  • Aus Bedürfnis wird Produkt (Warum braucht ein Kunde ein Produkt und nicht nur was braucht er? Also nicht nur Bedarf sondern auch Bedürfnis dahinter)
  • Entwicklung von Ideen / Innovationen auf kunden-, innovations- und prozessorientierter Methodik
  • Erleben des Prozesses führt zu
    • Bildung von Empathie
    • Kennenlernen der Bedürfnisse der Zielgruppe
    • Entwicklung von Lösungsansätzen
    • Präsentieren und Validieren
  • Transfer der Methodik in die Wirtschaft und Wissenschaft

Ideen & Lösungsansätze

Der Design-Thinking-Prozess zielt darauf ab, Empathie zu entwickeln und somit möglichst unterschiedliche Erfahrungen, Meinungen und Perspektiven zu einer Problemstellung zusammenzubringen.

Prof. René Niethammer

Hochschule Aalen

  • Interessent wird befragt
  • Nicht-Entwickler finalisiert das Produkt
    (über die Präsentation von “Halb”-Lösungen und Diskussion / Feedback)
  • Produktentwicklung bindet Kundenfeedback aktiv ein
  • Zulassen von Kreativität
  • Raum für Innovationen für alle(!) Mitarbeiter in Firmen
INDUSTRIEcamp 2018. Bild: cc INDUSTRIEcamp / Peter Kruppa

INDUSTRIEcamp 2018
[ 2018-05 INDUSTRIEcamp / Peter Kruppa ]

Weiterführende Informationen

Entwickler und Vertreter der Methode sind Terry Winograd (Informatiker und Spezialist für künstliche Intelligenz), Larry Leifer (Professor für Maschinenbau an der Stanford University) und David Kelley (Professor für Maschinenbau an der Stanford University). Gemeinsam gründeten sie 1991 die Design- und Innovationsagentur IDEO und vermarkten darüber das Konzept.

Forschung und Umsetzung von Design Thinking werden gefördert von Hasso Plattner. Seit 2005 werden die Prinzipien am Hasso Plattner Institute of Design, der sogenannten d.school, gelehrt. Im Oktober 2007 nahm die School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam den Studienbetrieb auf.

Was ist Design Thinking?
Begriffsdefinition vom Hasso Plattner Institut

Neu denken, anders arbeiten

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